| Schadstoffe |
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Unterschiedliche Arten von Schadstoffe können im Umfeld von Kulturgut auftreten und dieses mehr oder weniger beinträchtigen. Nebst Feinstaub (Partikel unterschiedlicher Grösse) spielen Gase wie z.B. Ozon, Stickoxide, Schwefeloxide sowie organische Verbindungen wie z.B. Formaldehyd und Essigsäure eine bedeutende Rolle in Museen und Archiven. Nicht zu unterschätzen sind auch Kontaminationen durch frühere Behandlungen gegen Schädlinge (z.B. DDT, Lindan, Arsen, Quecksilber, Pyretroide, PCP etc.). Nebst ihrer schädigenden Wirkung auf die Objekte sind diese chemischen Stoffe auch ein erhebliches Risko für die Mitarbeiter und Besucher in den Sammlungen. Das Ziel unserer Beratung ist es, einerseits Schadstoffe durch geeignete Materialwahl und Bauweise möglichst gering zu halten und dort wo sie vorhanden sind geeignete Massnahmen zu treffen um die Schadstoffe z.B. durch Filterung der Luft und Dekontamination der Objekte bzw. Räume zu reduzieren bzw. im besten (aber seltensten) Fall zu eliminieren. Wo nötig sorgen wir für den angemessenen Schutz der Mitarbeiter. In jedem Falle steht jedoch die Sensibilisierung bezüglich dieser tückischen Gefahren im Vordergrund. Vieles ist heute technisch machber (z.B. Gasfilter). Nur weniges ist jedoch mit vertretbarem Aufwand auch im Alltag von Museen und Archiven umsetzbar. Unser Bestreben ist es, Lösungen zu suchen, welche eine grosse Hebelwirkung zu Gunsten von Mensch und Umwelt aufweisen aber auch für den Nutzer im Betrieb langfristig tragbar sind. Wir sind zudem bedacht, möglichst keine toxischen Verfahren in Museen und Archiven einzusetzen (z.B. zur Schädlingsbekämpfung), um langfristige gesundheitliche und ökologische Probleme zu vermeiden. Gemeinsam versuchen wir mit Fachleuten umsetzbare Vorgaben für spezifische Bauaufgaben zu definieren.
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. November 2010 um 19:30 Uhr |